Rot Weiss Ahlen zieht erste Konsequenzen nach Spielabbruch
In Ergänzung zu unserer Stellungnahme vom Montag, den 23.03.2026, möchten wir als Verein über den aktuellen Stand der Aufarbeitung der Vorkommnisse rund um das Oberligaspiel gegen die SG Wattenscheid 09 am 22.03.2026 informieren.
Seit den Ereignissen im Wersestadion haben weitere Gespräche mit den zuständigen Behörden und beteiligten Stellen stattgefunden. Eine vollständige und abschließende Auswertung aller Vorfälle liegt zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin noch nicht vor. Auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse sowie einer ersten Teilauswertung, die dem Verein inzwischen vorliegt, haben wir jedoch bereits erste Konsequenzen beschlossen und umgesetzt.
Als eine erste unmittelbare Maßnahme hat Rot Weiss Ahlen entschieden, die Gegengerade, Block K, bis auf Weiteres zu sperren. Diese Entscheidung ist dem Verein alles andere als leicht gefallen. Sie ist jedoch aus unserer Sicht notwendig, um auf die bisherigen Erkenntnisse konsequent zu reagieren und ein klares Zeichen zu setzen. Die Sicherheit aller Zuschauer, Spieler, Mitarbeiter, Ehrenamtlichen und Offiziellen hat für unseren Verein oberste Priorität.
Darüber hinaus werden auf Basis der bislang vorliegenden Erkenntnisse und in Abstimmung mit den zuständigen Stellen bereits erste Hausverbote ausgesprochen. Auch dies ist Teil der ersten Maßnahmen, die Rot Weiss Ahlen infolge der Vorfälle eingeleitet hat. Mit diesen Schritten machen wir deutlich, dass wir die Geschehnisse mit der gebotenen Ernsthaftigkeit behandeln und auf regelwidriges sowie sicherheitsgefährdendes Verhalten konsequent reagieren.
Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen, dass die vollständige Auswertung durch die zuständigen Behörden weiterhin aussteht. Erst wenn uns sämtliche finalen Daten und Erkenntnisse vorliegen, kann eine abschließende Bewertung aller Vorgänge erfolgen. Auf dieser Grundlage werden wir weitere Konsequenzen prüfen und dort, wo es notwendig und rechtlich möglich ist, zusätzliche Maßnahmen gegen Personen ergreifen, die im Zusammenhang mit den Vorkommnissen strafrechtlich oder ordnungswidrig in Erscheinung getreten sind.
Unabhängig davon bleibt unsere Haltung eindeutig: Die Vorkommnisse vom 22.03.2026 haben dem Verein, dem Fußballstandort Ahlen und allen friedlichen Zuschauerinnen und Zuschauern geschadet. Derartige Vorfälle widersprechen in jeder Form den Werten, für die Rot Weiss Ahlen steht. Gewalt, das Werfen von Böllern, das Abbrennen unerlaubter Pyrotechnik sowie jede Form der Gefährdung anderer Menschen haben im Wersestadion und in unserem Vereinsumfeld keinen Platz.
Wir werden die weitere Aufarbeitung mit den zuständigen Behörden weiterhin eng begleiten und nach Vorliegen der vollständigen Erkenntnisse weitere Entscheidungen treffen. Über zusätzliche Maßnahmen werden wir zu gegebener Zeit informieren.
Rot Weiss Ahlen steht für einen leidenschaftlichen, aber friedlichen und respektvollen Fußball. Daran werden wir auch in der weiteren Aufarbeitung konsequent festhalten.
Der Vorstand
