Erstes Heimspiel 2026: RWA empfängt Erkenschwick
Nach dem schwierigen Auftakt in Dortmund richtet sich der volle Fokus bei Rot Weiss Ahlen auf das erste Heimspiel des Jahres. Am morgigen Sonntag um 15:00 Uhr empfängt unsere Mannschaft die SpVgg Erkenschwick im Wersestadion – und will vor heimischer Kulisse die ersten Punkte der Rückrunde einfahren.
Die 1:3-Niederlage beim ASC Dortmund am vergangenen Spieltag war ein Rückschlag. Nach einer schwachen Phase vor der Pause lag RWA mit 0:2 zurück, zeigte jedoch im zweiten Durchgang eine deutliche Leistungssteigerung. Mit mehr Mut, höherer Intensität und klarer Struktur kämpfte sich die Mannschaft zurück ins Spiel und verkürzte durch Gianluca Di Vinti verdient auf 1:2. Erst in der Nachspielzeit fiel die endgültige Entscheidung.
Trotz der Niederlage machte vor allem die zweite Halbzeit Mut. Genau an diese Leistung soll nun angeknüpft werden – diesmal über 90 Minuten hinweg. Die Tabellenkonstellation ist klar: Rot Weiss Ahlen geht als Schlusslicht in den Spieltag. Umso größer ist die Bedeutung der anstehenden Heimpartie. Jeder Punkt zählt, jeder Zweikampf wird wichtig sein.
Nicht zur Verfügung stehen wird Oktay Dal, der nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel in Dortmund gesperrt fehlt. Ansonsten will das Trainerteam die in der zweiten Halbzeit gezeigte Stabilität und Energie mit in das Heimspiel nehmen.
Zu Hause vor unseren Fans wollen wir von der ersten Minute an Energie auf den Platz bringen. Wir freuen uns auf das erste Heimspiel 2026 und wollen gemeinsam mit unseren Fans direkt anfangen zu punkten.“
Der Gegner: Mit Rückenwind nach Ahlen
Die SpVgg Erkenschwick reist als Tabellenzwölfter mit 23 Punkten ins Wersestadion. Nach 20 Spieltagen stehen sechs Siege, fünf Unentschieden und neun Niederlagen zu Buche.
Im neuen Jahr absolvierte Erkenschwick bereits drei Pflichtspiele und setzte zuletzt ein deutliches Ausrufezeichen: Mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg gegen Türkspor Dortmund gelang ein wichtiger Sieg im unteren Tabellenbereich. Marius Lackmann brachte sein Team früh in Führung (5.), erhöhte nach der Pause erneut und Brightney Igbinadolor setzte in der 89. Minute den Schlusspunkt. Der Erfolg wurde als Befreiungsschlag gefeiert und verschaffte den Gästen etwas Luft.
Seit dem 1. Juli 2025 steht Nassir Malyar an der Seitenlinie der SpVgg. Offensiv ragt Lukas Matena mit sieben Treffern als bester Torschütze heraus.
Darüber hinaus treffen am Sonntag mehrere bekannte Gesichter auf ihren ehemaligen Verein: Yegor Konyuchenko spielte in der Saison 2024/25 in unserer U19, Bajrush Osmani lief ebenfalls in der vergangenen Spielzeit für Rot Weiss Ahlen auf, und auch Leonardo Twumasi besitzt eine Vergangenheit in unserer U19.
Für Rot Weiss Ahlen ist es mehr als nur ein Ligaspiel. Es ist die Chance, vor eigenem Publikum ein Zeichen zu setzen. Die Mannschaft hat in Dortmund gezeigt, dass sie lebt – nun gilt es, diese Energie ins Wersestadion zu übertragen. Mit Leidenschaft, Geschlossenheit und der Unterstützung von den Rängen soll der erste Heimsieg des Jahres gelingen.
