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Foto: Julien Stapper

1. Mannschaft
Sonntag, 22.02.2026 17:57 Uhr

Arbeitssieg im Wersestadion: RWA schlägt Erkenschwick 1:0

Rot Weiss Ahlen ist der erhoffte Heimauftakt ins Jahr 2026 gelungen. Im ersten Spiel vor eigenem Publikum setzte sich RWA im Wersestadion mit 1:0 gegen die SpVgg Erkenschwick durch und belohnte sich für eine leidenschaftliche, engagierte Leistung. In einer kampfbetonten Partie auf schwierigem Untergrund entschied Bernad Gllogjani mit seinem Treffer in der ersten Halbzeit die Begegnung.

RW Ahlen

1. Mannschaft

1:0 (1:0)

Spvgg Erkenschwick

1. Mannschaft

90'+6
Gelbe Karte
Gelbe Karte
90'+8
Gelbe Karte
Gelbe Karte
40'
Gelbe Karte
Gelbe Karte
20'
Tor
Tor


Dauerregen hatte den Rasen im Wersestadion tief und schwer bespielbar gemacht. Entsprechend entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen und langen Bällen. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab, ehe die Partie nach rund zehn Minuten erstmals Fahrt aufnahm.

Nach einer Ahler Ecke schaltete Erkenschwick schnell um und kam zur bis dahin besten Chance des Spiels – der Abschluss strich knapp am Pfosten vorbei. Es sollte eine Warnung sein, die RWA ernst nahm. In der Folge übernahm die Mannschaft von Cheftrainer Marcel Stöppel zunehmend die Kontrolle und verlagerte das Geschehen mehr und mehr in die Hälfte der Gäste.

Der Führungstreffer fiel nach einem gut vorgetragenen Angriff über die linke Seite. Mit Tempo wurde die Erkenschwicker Defensive auseinandergezogen, die Hereingabe fand im Strafraum Bernd Gllogjani – und der blieb eiskalt. Mit einem entschlossenen Abschluss brachte er Rot Weiss Ahlen verdient mit 1:0 in Führung.

Die Hausherren blieben auch danach das aktivere Team. Immer wieder sorgten Di Vinti, Heider und Binyamin für Gefahr. Mehrfach lag das 2:0 in der Luft: Ein Abschluss von Binyamin rauschte knapp über die Latte, Heider kam nach einer starken Ecke zum Abschluss, wenig später wurde Müller wegen einer knappen Abseitsstellung zurückgepfiffen. Kurz vor der Pause verhinderte Uzelac mit einer starken Defensivaktion den möglichen Ausgleich. Nach einer intensiven ersten Hälfte ging es mit einer verdienten Führung in die Kabine.

RWA dominiert – Chancen bleiben ungenutzt

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Ahlen tonangebend. Gllogjani hatte unmittelbar nach Wiederanpfiff die große Möglichkeit zum zweiten Treffer, verzog jedoch knapp. Kurz darauf wurde er nach einem starken Zuspiel erneut in Szene gesetzt – die Abseitsfahne stoppte die Aktion in einer engen Entscheidung.

RWA schnürte Erkenschwick phasenweise in der eigenen Hälfte ein. Mehrere Ecken und Abschlüsse – unter anderem durch Di Vinti, dessen Schuss vom Gästekeeper stark pariert wurde – sorgten für Dauerdruck. Dennoch blieb die Partie aufgrund des knappen Spielstands offen.

Bitter für die Gastgeber: Kapitän Müller musste nach einem Zweikampf verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Emro Curic ins Spiel. Auch Mike Pihl, gerade erst eingewechselt, musste kurz darauf verletzungsbedingt wieder vom Feld – ein Rückschlag in einer Phase, in der Ahlen eigentlich alles im Griff hatte.

In der Schlussviertelstunde warf Erkenschwick noch einmal alles nach vorne. Die Gäste suchten ihr Heil vor allem über die Außenbahnen und Standardsituationen, doch die Ahler Defensive stand kompakt. Lukas van Ingen zeigte sich bei Hereingaben und einem gefährlichen Freistoß souverän, die Viererkette verteidigte konsequent.

Die letzten Minuten waren geprägt von intensiven Zweikämpfen und hitzigen Szenen, doch RWA bewahrte die nötige Ruhe und brachte die knappe Führung mit großem Einsatz über die Zeit. Nach einer leidenschaftlichen Schlussphase pfiff der Schiedsrichter die Partie schließlich ab – der erste Heimsieg 2026 war perfekt.

Mit dem 1:0-Erfolg setzt Rot Weiss Ahlen ein wichtiges Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft überzeugte über weite Strecken mit hoher Laufbereitschaft, klarer Struktur und großem Willen. Einzig die Chancenverwertung verhinderte eine frühere Entscheidung.

Vor allem die Geschlossenheit und die Intensität, mit der das Team über 90 Minuten agierte, machten deutlich: RWA lebt. Und mit dieser Einstellung kann das Wersestadion auch in den kommenden Wochen zu einem wichtigen Faktor werden.