RW-AHLEN


Navigation

  • 1. Mannschaft
    • Nachrichten
    • Spielplan 2012/2013
    • Tabelle
    • Kader
    • Fotogalerien
    • Unsere Gegner
    • Medienservice
  • 2. Mannschaft
    • Nachrichten
      • Archiv
    • Spielplan
    • Tabelle
    • Aktueller Spieltag
    • Kader
    • Spielstätte Südenkampfbahn
  • Nachwuchsteams
    • Nachrichten
      • Archiv
    • Kontakt
    • Konzept
    • Formular-Download
    • Sichtungstraining
    • Team U 17 bis Minis
  • Der Verein
    • Präsidium
    • Geschäftsstelle
    • Daten & Fakten
      • Übersicht
      • Detailierter Bericht
    • Historie
    • Jetzt Mitglied werden!
    • Stadion
    • Kontakt
  • Sponsoring
    • Leistungspakete
  • Fans
    • Nachrichten
    • Ticket-Informationen
    • Fanclubs
    • Fanbetreuung
  • Impressum


Navigation

  • 1. Mannschaft
  • 2. Mannschaft
  • Nachwuchsteams
  • Der Verein
    • Präsidium
    • Geschäftsstelle
    • Daten & Fakten
    • Historie
    • Jetzt Mitglied werden!
    • Stadion
    • Kontakt
  • Sponsoring
  • Fans
  • Impressum

Newsletter


weitere Informationen
weitere Informationen

Tabelle

Pl. Mannschaft Spieltag Punkte
1 SV Lippstadt 08 31 71
2 SG Wattenscheid 09 30 63
3 Arminia Bielefeld II 30 59
4 TuS Erndtebrück 30 59
5 SpVgg Erkenschwick 31 57
6 Westfalia Rhynern 30 45
7 ROT WEISS AHLEN 30 42
8 SC Roland Beckum 31 41
9 SuS Neuenkirchen 30 38
10 FC Gütersloh 2000 30 37
11 TSG Sprockhövel 31 36
12 Hammer SpVg 30 34
13 TuS Ennepetal 30 33
14 TuS Heven 30 32
15 TuS Dornberg 30 29
16 Westfalia Herne 29 27
17 SV Schermbeck 30 27
18 1. FC Gievenbeck 31 18
 

Anzeigen

Ferienhaus Sellin

Sportwetten-Programm

Dänische Ferienhäuser

Der Verein - Historie




Als 1901 in Ahlen die Suche nach dem "schwarzen Gold", der Steinkohle, begann, fanden sich nach Feierabend oft die "Malocher" zum Fußballspielen auf der Marienwiese ein. Auch nach Fertigstellung der Zeche im März 1913 war Fußball die Hauptbeschäftigung der Kumpel. Als im Jahr 1917 die Belegschaft der Zeche auf 3.658 Arbeiter und Beamte angestiegen war, wurden die ersten Fußballclubs gegründet. Der Bekannteste war der Freie Sportclub Union Ahlen, der es immerhin schaffte, in die zweithöchste Spielklasse des Westdeutschen Sportverbandes aufzusteigen. Als die NSDAP auch in Ahlen immer mehr an Macht gewann, wurde der FSCU, in dem
75% Ausländer spielten, verboten. 1933 wurde der TuS Germania Ahlen gegründet. Die Turnabteilung wurde Ende der 30er Jahre zum Prunkstück des Vereins. Um keine Schwierigkeiten mit den Nationalsozialisten zu bekommen, fusionierte der TuS Germania mit Wacker Ahlen, einem angesehenen Verein aus dem Stadtteil Vorhelm.So entstand der zunächst mitgliederstärkste Verein in Ahlen. Nach 1945 gab es Bemühungen, die Sportbewegung in Ahlen zu reorganisieren. Nach vielen Versuchen, die alten Vereine wieder ins Leben zu rufen entschloss man sich, die Kräfte zu bündeln und gab einem großen Verein den Vorzug. Acht ehemalige Ahlener Sportvereine schlossen sich 1948 zum TuS Ahlen zusammen. Ernst Bornemann, der 2010 im Alter von nur 69 Jahren verstarb, war der Gründer von TuS Ahlen. Unser Foto zeigt eine Schülermannschaft vom TuS Ahlen aus dem Jahr 1959. TuS Ahlen spielte nach dem Krieg viele Jahre in den höchsten Amateurklassen Westfalens. Das Großereignis dieser Zeit war das Spiel der Schalker Knappen beim TuS Ahlen. Schalke 04 gewann damals in Bestbesetzung mit 7:2.



Josef Jungfermann, Fußballabteilungsleiter vom TuS Ahlen, überreichte beim Spiel des FC Schalke 04, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von TuS Ahlen, Nationalspieler Reinhard „Stan“ Libuda einen Blumenstrauß. Das Foto stammt aus dem Jahr 1970.

Nach vielen Höhen und Tiefen in der Vereinsgeschichte schien 1992, mit dem drohenden Abstieg in die Kreisliga, das Ende des Traditionsvereins TuS Ahlen gekommen. In einem beispiellosen Aufstieg schaffte der Verein unter Präsident Helmut Spikker, einem Ahlener Jungen, der einst selbst für TuS Ahlen spielte, die Rettung vor dem Untergang. Mit einem neuen Konzept und finanzieller Unterstützung gelang von 1992 bis 1996 und vier Aufstiegen in Serie der Sprung in die Regionalliga West/Südwest. 1996 fusionierte der TuS Ahlen mit Blau-Weiß Ahlen zum Leichtathletik Rasensport Ahlen e.V. (LR Ahlen). Spikkers Unternehmen LR International stellte Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung und gab damit Spielern die Chance auf eine langfristige berufliche Perspektive. So gelang es, eine Reihe von Akteuren aus höheren Spielklassen an den Verein zu binden.

Der damalige Aufsichtsrat wählte Helmut Spikker zum 1.Vorsitzenden, Unternehmer Heinz Jürgen Gosda wurde 2.Vorsitzender. Mit harter Arbeit und großem persönlichen Engagement gelang es beiden in kürzester Zeit, aus der alten Spielstätte Glückauf-Kampfbahn das schmucke Wersestadion entstehen zu lassen. 1997 wurde das Stadion, das direkt neben dem Namensgeber, dem Fluss Werse liegt, eröffnet. Das Prunkstück des neu fusionierten Clubs entsprach den höchsten Standards und war so konzipiert, dass die Zuschauer (10.500) fast am Spielgeschehen teilnehmen konnten, da die Zuschauerränge gerade einmal zwei bis fünf Meter vom Spielfeld entfernt waren. In den folgenden Jahren wurde die gesamte Infrastruktur rund um das Stadion erneuert. Mit einem großen Parkplatz, einem Geschäftsstellengebäude, einem großen Mannschaftstrakt mit angeschlossenem VIP-Raum und fest asphaltierten Gehwegen, wo vorher noch Asche war. Unser Foto zeigt Wimbledon-Sieger Boris Becker mit seinem Freund und Geschäftspartner Helmut Spikker bei einem Besuch im Wersestadion.

09.Juni 2000: Jubel über den Aufstieg in die 2.Bundesliga (Foto: Henning Wegener)



In den folgenden vier Jahren spielte LR Ahlen in der Regionalliga eine gute Rolle. Ein ganz besonderes Highlight dieser Zeit war das DFB-Pokal Spiel gegen den FC Bayern München. Am 30.08.1998 gastierte der Rekordmeister mit Spielern wie Oliver Kahn, Lothar Matthäus oder Stefan Effenberg in Ahlen und behielt mit 5:0 die Überhand. Mit Trainer Franz-Josef "Jupp" Tenhagen kam es schließlich in der Saison 1999/2000 zum entscheidenden Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga, nachdem man zuvor Vizemeister in der Regionalliga West/Südwest geworden war. Der Gegner hieß Union Berlin. LR gewann die Partie vor über 10.000 Zuschauern mit 2:1 gegen die "Eisernen" von Union. Mario Krohm (56. Minute) und Pino Canale (80.) erzielten die entscheidenden Tore für den ersten Zweitligaaufstieg der Vereinshistorie.






Am 09.06.2000 feierte ganz Ahlen eine einmalige Party. Durch das 2:1 im Relegationsspiel gegen den 1. FC Union Berlin stand der erste Zweitligaaufstieg der Vereinsgeschichte fest.

Mit einigen namhaften Trainern (u.a. Peter Neururer, Werner Lorant oder Stefan Kuntz) schaffte es LR Ahlen, sich mit sechs Jahren 2.Liga-Zugehörigkeit fast schon zu einer Institution dieser Klasse zu entwickeln. Zum ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga sahen über 8.000 Zuschauer ein spektakuläres Spiel gegen den FC St. Pauli (3:6). Bis zum 9. Spieltag musste die Mannschaft auf einen Sieg warten und galt bereits als sicherer Abstiegskandidat. Doch dann gelang am 23. Oktober 2000, bei einer Liveübertragung im Fernsehen, der erste Sieg. Ausgerechnet auf dem altehrwürdigen Bökelberg bei Borussia Mönchengladbach. Nach diesem Erfolg verließ das Team die Abstiegsränge und sollte auch nicht wieder auf diese zurückkehren. LR blieb im späteren Saisonverlauf elf Spiele lang ungeschlagen und kletterte in der Tabelle bis auf den 4. Tabellenplatz am 30. Spieltag. Am Saisonende jedoch belegte die Mannschaft den 6. Tabellenplatz.

In den folgenden Spielzeiten musste sich die Mannschaft leider in der Tabelle immer weiter nach unten orientieren. Der harte Abstiegskampf war zu Gast im Wersestadion und hielt sich von 2002 bis 2006. Drei Jahre in Folge vollbrachte die Mannschaft von LR Ahlen das Kunststück, sich immer am 34. Spieltag durch einen Sieg in der Liga zu halten. Der spektakulärste Saisonabschluss gelang 2004/2005. LR stand auf einem Abstiegsplatz, nachdem man sich am vorletzten Spieltag noch die Chance auf den Klassenverbleib bewahrt hatte, indem man Mitkonkurrent RW Essen im Wersestadion 3:1 besiegte. Am letzten Spieltag war die Mannschaft von Trainer František Straka zu Gast bei 1860 München, die ihrerseits letztmalig im Grünwalder Stadion spielten und noch die Chance hatten, in die 1. Bundesliga aufzusteigen. In einem dramatischen Spiel siegte LR mit 4:3, nachdem 1860 München zuvor in der kompletten Rückrunde der Spielzeit ungeschlagen blieb. In der Saison 2004/2005 sorgte unser Verein landesweit auch für Schlagzeilen, als mit Vladimir Jugović ein einmaliger Transfer vollzogen wurde. Vladimir Jugović konnte zweimal den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League gewinnen und war WM sowie EM-Teilnehmer für Jugoslawien.



2004 verpflichtete LR Ahlen den Spieler Vladimir Jugović und sorgte damit deutschlandweit für große Schlagzeilen. Das Foto zeigt den Ex-Ahlener (unten rechts) während seiner Zeit bei Juventus Turin mit Mitspielern wie Alessandro Del Piero oder Zinédine Zidane.

Doch dann musste der Verein den bitteren Schritt zurück in die Regionalliga antreten. In der darauffolgenden Spielzeit 2005/2006 lief von Beginn der Saison an nur wenig zusammen. Am Saisonende stand der 17. Tabellenplatz zu Buche. Nach sechs Jahren Zweitligazugehörigkeit, mit tollen Spielen und Siegen gegen Eintracht Frankfurt, dem 1. FC Nürnberg oder dem 1. FC Köln stand der erste, bittere Abstieg fest. Der Hauptsponsor LR International zog sich nach dem Abstieg zurück und auch Helmut Spikker legte sein jahrelanges Engagement im Verein nieder. Nach dem Rückzug von LR stimmte die Mitgliederversammlung im Mai 2006 einer Umbenennung in Rot Weiss Ahlen zu. Europameister Bernhard Dietz wurde neuer Trainer in Ahlen. Mit vielen jungen Nachwuchskräften gelang in der Premierensaison (2006/2007) des neuen Vereins der Klassenerhalt in der Regionalliga Nord.

In der Saison 2007/2008 wurde das Sommermärchen von Ahlen geschrieben. Unter Trainer Christian Wück befand sich die Mannschaft zur Winterpause auf dem 11. Tabellenplatz. In der Wintervorbereitung reiste das Team nach Österreich und nahm dort in Heiligenblutin den "Geist von Heiligenblut" auf, der für eine unglaubliche Serie in der Rückrunde sorgte. 15 Spiele lang blieb Rot Weiss Ahlen in der Regionalliga Nord ungeschlagen und kletterte Platz für Platz in der Tabelle nach oben. Der Wiederaufstieg war zu keinem Zeitpunkt das Saisonziel, doch die Mannschaft zeigte einen berauschenden Fußball. Auf den Außenbahnen wirbelten mit Kevin Großkreutz und Marco Reus zwei spätere Nationalspieler und im Sturm befand sich mit Lars Toborg ein Stürmer im Herbst seiner Karriere, der 23 Saisontore erzielte. Am 30. Spieltag übernahm man die Tabellenführung und gab diese bis zum Ende nicht wieder aus der Hand. Am 17.05.2008, zwei Spieltage vor Saisonende, stand durch einen 1:0-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg II der Aufstieg fest.


Sommermärchen 2008: Jubel über die Rückkehr in die 2.Bundesliga (Foto: Henning Wegener)  Sommermärchen 2008: Jubel über die Rückkehr in die 2.Bundesliga (Foto: Henning Wegener)



Erneut feierte ganz Ahlen den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Diesmal gelang dieser Aufstieg jedoch ohne große finanzielle Mittel vollkommen überraschend, so dass die Feierlichkeiten umso schöner waren. Als Rot Weiss Ahlen kehrte der Verein zurück in die 2. Bundesliga und sorgte wiederum für positive Überraschungen. Im ersten Saisondrittel verzauberte die Mannschaft die Fans und stand in der Tabelle knapp hinter den Aufstiegsplätzen. Schlussendlich stand nach 34 Spieltagen der 10. Platz zu Buche. Zur Saison 2009/2010 wurde der Kader auf vielen Positionen neu besetzt. Ein Projekt, dass nie griff, den von Beginn an belegte die Mannschaft einen Abstiegsrang. 25 Spieltage lang bildete Rot Weiss das Schlusslicht der Liga, so dass leider der verdiente Abstieg folgte.





Der Neuanfang in der 3. Liga wurde nach kurzer Zeit von der Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens überschattet. Aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit wurde am 14. Oktober 2010 beim Amtsgericht in Münster ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet. Sportlich wie wirtschaftlich kämpfte der Club monatelang um das Überleben. Sportlich zeigte die Mannschaft von Trainer Arie van Lent Moral, trotz vieler Rückschläge konzentrierten sich Mannschaft und Fans auf den Klassenerhalt in der 3. Liga, der tatsächlich gelang. Mit zwei Punkten Vorsprung landete das Team am Saisonende im Mai 2011 auf einem Nichtabstiegsrang. Nur wenige Tage später wurde das Insolvenzverfahren über unseren Verein eröffnet. "Es sind keine Geldgeber da, mit denen die dritte Liga finanzierbar gewesen wäre", sagte Insolvenzverwalter Michael Mönig.

Innerhalb kürzester Zeit wurde aus unserem Zweitligisten ein Club, der in der 5. Liga, der NRW-Liga, den unzähligsten Neuanfang wagte und dabei den geringsten Etat der Liga vorweisen musste. Auch sportlich ging dieses Unternehmen schief. Mit einer Negativserie von 16 sieglosen Partien in der Hinrunde belegte die Mannschaft am Ende den vorletzten Tabellenrang. Für Fans und Verein ging die sportliche Talfahrt in die nächste Runde. Da es in der NRW-Liga keine Absteiger gab, startete der Club 2012/2013 in der wieder eingeführten Oberliga Westfalen, der fünfthöchsten Spielklasse. Auch dort muss Rot Weiss Ahlen mit einem sehr geringen Etat auskommen, den andere Vereine in der 6. oder 7. Liga haben. Mit ehrlichem Fußball und jungen Spielern aus Ahlen und Umgebung soll es Schritt für Schritt wieder nach oben gehen. Solange das Insolvenzverfahren nicht abgeschlossen ist und der Verein wirtschaftlich wieder auf gesunden Beinen steht, wird dieser Weg lange dauern. Aber wie schon die Malocher vor vielen Jahrzehnten, zu den Anfängen von Rot Weiss Ahlen, geben wir nicht auf und werden weiter kämpfen. Glück auf!

Druckversion anzeigen


Footer-Bereich

  • 2013 SPORTWERK
  • |
  • Kontakt
  • |
  • Impressum