"DAS WIRD EIN HEIßER TANZ IN ROSTOCK!"
Nachdem sich unsere Spieler nach dem 3:2-Heimerfolg gegen Union Berlin eindrucksvoll im Abstiegskampf zurückmeldeten und Selbstvertrauen getankt haben, geht es für die Mannschaft von Christian Hock schon am Freitag (18 Uhr, DKB-Arena) bei Hansa Rostock weiter. „Wir fahren mit Schwung nach Rostock, um auch dort etwas mitzunehmen“, damit meint Trainer Christian Hock natürlich Punkte, die für beide Mannschaften im Tabellenkeller überlebenswichtig sind. Während die Ahlener also mit einem positiven Aufwärtstrend die Reise in den Norden angetreten sind, musste Andreas Zachhuber nach einer 0:1-Niederlage vor drei Wochen seinen Platz als Coach der Hansa-Kogge räumen, um für Thomas Finck Platz zu machen.
Machts nochmal Jungs!
Nachdem Hansa das Hinspiel durch zwei Elfmeter, davon einer äußerst fragwürdig, mit 2:0 gewinnen konnte, gelang es dem neuen Trainer der Rostocker in den beiden vergangenen Partien noch nicht, einen Sieg einzufahren, um den Traditionsverein damit wieder auf Kurs zu bringen. Mit einem „Dreier“ aus den vergangenen zehn Begegnungen stehen auch die Gastgeber am Freitag zweifelsohne unter enormen Druck, was auch Christian Hock weiß: „Das wird ein heißer Tanz in Rostock.“ Mit einem Sieg könnte das Team der ROT WEISSEN die TuS aus Koblenz überholen und hätte wieder Sichtkontakt zum rettenden Ufer. „Wir schauen nur, dass wir unsere Punkte holen und sehen dann weiter, was am 34. Spieltag dabei herum kommt. Alles andere liegt nicht in unserer Hand“, so Hock.
Allerdings plagen das Ahlener Trainergespann momentan große Verletzungssorgen. Nachdem Thomas Bröker noch eine Woche aussetzen muss, verletzte sich auch Dusko Stajic im Mannschaftstraining und wird mit einem Muskelfaserriss in der Wade bei Hansa wahrscheinlich nicht auflaufen können. Hinzu kommt natürlich die schwere Verletzung von Neuzugang Momar N`Diaye, der in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Hock: „Die Verletzung von Momar ist natürlich tragisch. Der Junge war gut drauf und hat in der Offensive ordentlich gewirbelt. Dafür können aber die anderen jetzt noch ein paar Prozente mehr geben“, glaubt der RW-Coach, dass die Spieler auch für die verletzten Mannschaftskollegen Gas geben werden. Weiterhin fällt auch Mittelfeldmann Tim Gorschlüter aus, der die Partie ebenso wie Baldo Di Gregorio (Gelbsperre) nur als Zuschauer verfolgen kann. „Ich bin sehr optimistisch und habe großes Vertrauen in die Jungs, die darauf brennen zu spielen und in Rostock auflaufen werden. Wenn wir so auftreten, wie in Düsseldorf, haben wir auch in Rostock kaum eine Chance, was mitzunehmen. Treten wir aber so auf wie gegen Berlin, mit Leidenschaft, Teamgeist und dem 100%igen Siegeswillen, dann bin ich mir sicher, dass gegen Hansa was drin ist.“
Ist wegen der fünften gelben Karte nich dabei: Baldo di Gregorio.
Die Chance ist groß. So groß wie lange nicht mehr, das ROT WEISSE Schiff an der Ostsee weiter auf Kurs Richtung Klassenerhalt zu manövrieren. „Wir können unseren Aufwärtstrend bestätigen“, glaubt nicht nur Christian Hock, sondern auch das gesamte Umfeld, dass die Aufholjagd weiterhin Früchte tragen wird. Wie heißt es so schön? Nur gemeinsam kommen wir da unten wieder raus. Also unterstützen wir unsere Jungs, damit der „heiße Tanz“ bei Hansa Rostock zu einem weiteren, großen Schritt in Richtung Klassenerhalt wird. Die Partie steht unter der Leitung von Robert Hartmann aus Ingolstadt. Ihm assistieren Markus Pflaum und Matthias Zacher. Der vierte Offizielle ist Marcel Unger.
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